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und weiter geht's

Ich bin gerade nach Hause gekommen, nachdem ich mich einen ganzen Nachmittag lang mit ihr gesehen habe.

Und derzeit schwanke ich noch immer zwischen: Es war so unbeschreiblich schön, ihr nur beim Reden zuzusehen und mein Herz bei jedem mal wenn sie gelächelt hat höher schlagen zu lassen

und

Es war die reinste Folter, denn so sehr ich es genoss, umso mehr reitete ich mich geistig in die Tatsache hinein, dass ich absolut unglücklich verliebt bin.

Es heißt doch immer, man soll aus allem das Beste machen und jeden Moment genießen bla bla etc. Warum kann ich mich dann nicht einfach darüber freuen, dass sie so eine gute Freundin von mir ist, und ich so gut mit ihr kommunizieren kann und wir so richtig auf der gleichen Wellenlänge liegen? Warum muss ich unterbewusst mehr von ihr verlangen? Und warum muss ich genau das von ihr verlangen, das sie mir geben hätte können aber jetzt nicht mehr geben kann (und das auch noch für unbestimmte Zeit)?

Schon allein in ihrer Gegenwart zu sein lässt mich die ganze Welt umarmen und sie gleichzeitig wieder zerstören, wenn ich aus meinem Traum aufwache und realisiere, dass ich nur fantasieren kann, wie es denn wäre.

Der Mensch hat einfach irgendeinen Rezeptor in sich, der sofort mehr Verlangen ausstoßen lässt, sobald man kurz vor dem Gefühl ist, wunschlos glücklich zu sein.

Sonst würde ich nicht hier sitzen und mir würde zum Heulen zumute sein, sondern ich würde glückseufzen und mich so sehr darüber freuen, jemanden gefunden zu haben, der mich vollkommen versteht und umgekehrt. Jemand, bei dem ich mich doppelt so glücklich fühle wenn er nur da ist, als damals wie ich mich als kleines Kind auf Weihnachten gefreut habe.

Ich bin umgeben von Leuten mit denen ich wirklich Spaß haben kann, und mit denen man super auskommen kann, aber bei niemandem außer bei ihr habe ich das Gefühl der Verbundenheit so stark empfunden. Ich hatte doch schon Freundinnen, und mit denen war ich auch wirklich glücklich. Ich war über beide Ohren verknallt, ja sogar verliebt. Und kaum treffe ich mich mit ihr, könnte ich meine letzten Beziehungen locker verwerfen nur für dieses Gefühl das sie von sich ausstrahlt, und das ich absorbiere, wenn wir uns gegenseitig ansehen während sie mir etwas erzählt. Sie kann sich ausdrücken, als ob sie die Worte direkt aus meinen Gedanken angeln würde. Und wenn sie mir zuhört, konzentriere ich mich mehr auf ihr wunderschönes Gesicht, das mir aufmerksam in die Augen sieht, als auf das, was ich spreche.

Was macht man gegen diesen Sturm im Kopf? Es gibt kein Patentrezept, die Liebe abzustellen. Sie fällt rücksichtslos hin, wo es ihr gerade passt. Und wenn es nicht passt, hat man es selbst auszubaden, ohne zu wissen wie.

Gott, jetzt wo ich darüber schreibe bin ich noch deprimierter...

30.6.07 19:47
 


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